Kombucha blickt auf eine lange Tradition als fermentiertes Teegetränk zurück. Während der Fermentation entstehen je nach Herstellungsverfahren unterschiedliche organische Säuren und weitere Fermentationsprodukte.
Da für die Fermentation Zucker verwendet wird und ein Teil davon im fertigen Getränk verbleibt, stellt sich besonders für Menschen mit Diabetes die Frage, wie Kombucha in die eigene Ernährung eingeordnet werden kann. Genau darum geht es in diesem Artikel.
Da Kombucha für den Fermentierungsprozess notwendigen Zucker enthält, fragt ihr euch vielleicht, wie sich das für Diabetiker auswirken kann. In diesem Artikel findet ihr einen Überblick, was Diabetes eigentlich ist – für all diejenigen, die sich schon immer gefragt haben, was die Diabetes-Typen bedeuten. Für Menschen mit Diabetes schauen wir deshalb genauer darauf, wie Zucker und Kohlenhydrate in Kombucha einzuordnen sind und worauf bei der Auswahl eines konkreten Getränks geachtet werden sollte.
Diabetes-Typen – Ursachen und Auswirkungen
Diabetes mellitus bezeichnet verschiedene Stoffwechselerkrankungen, bei denen der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht sein kann. Je nach Diabetes-Typ unterscheiden sich Ursachen, Verlauf und Behandlung. Der Körper braucht das Hormon Insulin, um Zucker aus dem Blut in die Körperzellen zu schleusen. Essen wir etwas, steigt der sogenannte Blutzuckerspiegel an. Die Bauchspeicheldrüse produziert daraufhin vermehrt Insulin. Bei einem Diabetiker funktioniert dieser Mechanismus nicht einwandfrei: Entweder wird nicht genug Insulin ausgeschüttet oder die Zellen reagieren nicht mehr richtig auf das Hormon. Es entsteht eine Insulinresistenz.
Das bleibt nicht ohne Folgen. Bei einem dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel versucht der Körper, den Zucker über den Urin auszuscheiden. Daher haben Diabetiker häufig einen stärkeren Harndrang und ein ausgeprägtes Durstgefühl. Wird dieser Zustand nicht behandelt, leiden die Blutgefäße und Nerven. Mögliche Spätfolgen sind unter anderem Nierenschäden, Herzinfarkt oder Augenkrankheiten.
Es gibt verschiedene Diabetes-Typen
Bei Typ-1-Diabetes zerstört eine Autoimmunreaktion die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Typ-2-Diabetes ist durch eine verminderte Insulinwirkung und im weiteren Verlauf häufig auch eine eingeschränkte Insulinproduktion gekennzeichnet. Daneben gibt es unter anderem Schwangerschaftsdiabetes und weitere seltenere Diabetesformen. Die Behandlung richtet sich nach Diabetes-Typ, Stoffwechsellage und individuellen Faktoren.

Menschen mit Typ-1-Diabetes benötigen Insulin. Bei Typ-2-Diabetes richtet sich die Therapie individuell nach Stoffwechsellage und Krankheitsverlauf und kann unter anderem Ernährung, Bewegung und Medikamente umfassen. Bei Getränken wie Kombucha sind für Menschen mit Diabetes insbesondere die angegebenen Kohlenhydrate und der Zuckergehalt relevant.
Kombucha für Diabetiker: Ja oder nein?
Kombucha blickt auf eine lange Tradition als fermentiertes Teegetränk zurück. Über Jahrhunderte wurden ihm dabei unterschiedlichste Eigenschaften zugeschrieben. Heute lässt sich Kombucha vor allem über seine konkrete Rezeptur, seinen Zucker- und Nährstoffgehalt sowie die jeweilige Herstellung sinnvoll einordnen.
Wie Kombucha individuell vertragen wird, kann unterschiedlich sein. Eine vorbeugende Wirkung oder allgemeingültige tägliche Trinkmenge ist für Kombucha nicht belegt. Für Menschen mit Diabetes sind insbesondere der konkrete Kohlenhydrat- und Zuckergehalt des Getränks sowie die persönliche Therapie entscheidend. Deshalb sollten die Nährwertangaben des konkreten Produkts berücksichtigt und individuelle Fragen mit dem behandelnden Arzt oder einer Ernährungsfachkraft geklärt werden.
Für Menschen, die ihre Kohlenhydrataufnahme im Rahmen einer Diabetes-Therapie berücksichtigen müssen, ist die Kohlenhydratmenge des konkreten Getränks entscheidend. Maßgeblich sind die jeweiligen Nährwertangaben. Bei selbst fermentiertem Kombucha kann der Restzuckergehalt zudem je nach Rezeptur und Fermentationsverlauf variieren. Wer Insulin verwendet oder seinen Blutzucker gezielt steuern muss, sollte offene Fragen mit dem behandelnden Arzt oder einer Ernährungsfachkraft klären.

Kombucha: Wirkung auf den Glucosestoffwechsel
Für Menschen mit Diabetes ist vor allem entscheidend, wie viele Kohlenhydrate und wie viel Zucker ein konkretes Kombucha-Getränk enthält. Da Zucker für die Fermentation benötigt wird, bleibt je nach Rezeptur und Fermentationsdauer ein unterschiedlicher Restzuckergehalt im fertigen Getränk.
Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Nährwertangaben. Wer Insulin verwendet oder seinen Blutzucker gezielt steuern muss, sollte die Kohlenhydratmenge individuell berücksichtigen und offene Fragen mit dem behandelnden Arzt oder einer Ernährungsfachkraft klären.
Fragt bitte einen Ernährungsberater oder Arzt, wenn ihr euch nicht sicher seid, wie viel Kombucha pro Tag gut für euch ist und beachtet bitte immer die Mengenangaben des Zuckers beim Kauf von Kombucha. Die Mengen können je nach Hersteller sehr unterschiedlich sein.
FAQ’s
Was ist eigentlich Kombucha?
Kombucha ist ein fermentiertes Gärgetränk, das mit Hilfe einer Kultur (Teepilz) hergestellt wird.
Der sogenannte Teepilz besteht aus verschiedenen Mikroorganismen, Bakterien- und Hefekulturen. Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk, das mithilfe einer Kombuchakultur hergestellt wird. Diese Kultur besteht aus verschiedenen Bakterien und Hefen. Während der Fermentation verstoffwechseln die Mikroorganismen Bestandteile des gezuckerten Tees. Dabei entstehen unter anderem organische Säuren und weitere natürliche Fermentationsprodukte sowie der charakteristische süß-saure Geschmack.
Das Gärgetränk steht in einer langen Tradition. Schon vor hunderten von Jahren wurde Kombucha in Asien und Osteuropa als traditionelles fermentiertes Teegetränk geschätzt.
Wie schmeckt Kombucha?
Kombucha nimmt je nach Herstellung, Verarbeitung und zugefügten Inhaltsstoffen verschiedene Geschmacksrichtungen an. Ein roher Kombucha, der nicht pasteurisiert wurde schmeckt süß-sauer, etwas herber als herkömmliche Limonaden und sehr erfrischend.
Die bei der Herstellung verwendete Teesorte spielt eine große Rolle bei der Entstehung des Geschmacks und führt zu einem mehr oder weniger intensiven Kombucha. Auch die bei der Fermentation verwendete Zuckerquelle spielt eine entscheidende Rolle.
Durch die Zugabe von verschiedenen Obstsäften kann der Kombuchageschmack während der Zweitfermentation beliebig geändert werden.
Unsere Kombucha-Sorten überraschen mit einer Vielfalt von süß-sauer über ingwerscharf bis fruchtig und exotisch.
Wieviel Zucker enthält Kombucha?
Je nach Hersteller variiert der Zuckergehalt. Kombuchery enthält aktuell 2,3 g Zucker pro 100 ml und damit 50 % weniger Zucker als herkömmliche Softdrinks. Unser Raw Kombucha bleibt unpasteurisiert und enthält Millionen aktive Kulturen sowie Vitamin C aus Bio-Acerola.* Würden wir unseren Kombucha soweit fermentieren lassen, das er keinen Zucker mehr enthält, wäre er als Erfrischungsgetränk zu ungenießbar.
Welche Inhaltsstoffe hat Kombucha?
Die genaue Zusammensetzung eines Kombuchas hängt von Teesorte, Kombuchakultur, Zucker, Fermentationsdauer und Herstellungsverfahren ab.
Typische Bestandteile sind Tee, verschiedene Bakterien und Hefen sowie während der Fermentation entstehende organische Säuren und weitere Fermentationsprodukte. Welche Vitamine, Mineralstoffe oder Mikroorganismen tatsächlich vorhanden sind und in welcher Menge, unterscheidet sich von Produkt zu Produkt.










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1 Kommentar
Bonjour, je suis DT2, quelle est la quantité à boire par jour? Le matin à jeun, es ce bon? Où peut on acheter le Kombucha et la cure doit durer combien de temps ? Merci beaucoup pour votre réponse. Je suis sous insuline et metformine 1000mg/jour le midi . Cordialement.